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Highlights des Darwin-Jahrs (2400 Zeichen)

Ganz Wien im Zeichen der Evolutionstheorie

 

Zwölf Monate lang steht die Stadt Wien im Zeichen Darwins: Von Februar 2009 bis Februar 2010 sorgen 18 Veranstaltungen - Symposien, Ausstellungen, Workshops - für ein tieferes Verständnis der Evolutionstheorie und ihrer Folgen.

 

Nach der Eröffnung des Darwin-Jahrs durch die Wiener Vorlesungen lädt am 3. März die Österreichische Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit der Universität Wien und den Wiener Vorlesungen zum Symposium „Evolution - Die Grundlage für ein Verstehen des Wandels in der Welt": Im Verlauf von vier Tagen wird untersucht, wie die Evolutionstheorie sich in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen abbildet - der Bogen reicht von der Neurobiologie über die Ökonomie bis zur Kunstgeschichte.

Im Anschluss untersuchen Wissenschaftler der Universität Wien die Evolution des Schlafes unter dem Titel „Vom Urmenschen zum Uhrenmenschen" (17. März).

 

Eine Ausstellung im öffentlichen Raum lässt den Betrachter ab Juni auf den Spuren Darwins wandeln: Auf Litfaßsäulen und City Light Vitrinen wird die Reise mit der Beagle nachvollzogen und das Leben und Werk Darwins vorgestellt. Die Ausstellung beginnt vor dem Naturhistorischen Museum, führt über Schottenring und Freyung zurück bis vor das Völkerkundemuseum.

„Homo Sociobiologicus - Evolution der Kooperation beim Menschen" nennt sich eine interdisziplinäre Universitätstagung, bei der Forscher der Soziobiologie, Sozialwissenschaften, Anthropologie und Philosophie in Dialog treten und bei der die Relevanz von Formen der Kooperation nachgewiesen wird.

 

Die bildende Kunst nähert sich dem Thema unter dem Motto „Evo Evo!". Die vom Kuratorenteam Peter und Ingeborg Braunsteiner gestaltete Ausstellung im Wiener Künstlerhaus richtet den Fokus vor allem auf die geistig-kulturellen Aspekte der Entwicklungsgeschichte - die Kulturevolution und zeigt Kommentare und Positionen von dreißig bildenden Künstlerinnen und Künstlern zu den Themen: „Schrift-Symbol-Sprache" „Gestalt und Form", „Zucht und Ordnung", Mensch und Tier" (18. September bis 22. Oktober, Künstlerhaus Wien).

 

Ab Oktober bis April 2010 steuert das Naturhistorische Museum der Stadt Wien eine interaktive Schau zum Leben Darwins bei, in der seine Theorie der Evolution durch Selektion in Szene gesetzt wird. Die Themen: Wie funktioniert Evolution? Molekularbiologie: Revolution und Bestätigung. Quo vadis? - Wenn Mensch Evolution „macht". 18 Veranstaltungen sind bis jetzt geplant - bis in den Februar 2010 hinein, wo die katholisch-theologische Fakultät internationale Wissenschaftler die Frage „Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube - eine Herausforderung für Biologie, Theologie und Philosophie sowie für den interdisziplinären Diskurs" diskutieren lässt (23. bis 26. Februar 2010, Universität Wien).

Charles Darwin - Die Welt der Wissenschaft

Wie viel der ursprünglichen Thesen Charles Darwins der Evolutionstheorie enthalten ist, untersucht diese Ö1-Sendung vom 15.12.2009.