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Vortrag im Wortlaut auf der Charles-Darwin-Homepage der Stadt Wien

 

Die Schöpfungstheologie dürfe Gott nicht dort suchen, wo die Wissenschaft in ihrer Erklärung der Welt und des Menschen Lücken übrig lässt: Kardinal Christoph Schönborn fand am 4. März im Rahmen des Charles-Darwin-Jahres der Stadt Wien in der Aula der Wissenschaften klare Worte und distanzierte sich in seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion klar von der Schule des Intelligent Design, mit der er seines Erachtens nach zu Unrecht immer noch in Verbindung gebracht werde. „Der Versuch dieser Schule, hohe Komplexität in der Natur als Beweis für ein „intelligent design" zu bewerten, krankt an dem fundamentalen Denkfehler, dass „design", Plan, Zielgerichtetheit nicht auf der Ebene der Kausalität gefunden werden kann, mit der sich die naturwissenschaftliche Methode befasst", meinte Schönborn in seinem Vortrag „Schöpfung und Evolution" beim Symposium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Hier sehe er die Gefahr eines „Lücken-Gottes".

 

Vortrag im Wortlaut unter

 

Die Stadt Wien hat 2009 ein Charles-Darwin-Jahr inittiiert - mit einem Dutzend Symposien, mehreren Ausstellungen, zahlreichen Vorträgen und Führungen. Charles Darwins Leben und Werk werden auf einer eigens entworfenen Homepage vorgestellt: www.charles-darwin-jahr.at

Charles Darwin - Die Welt der Wissenschaft

Wie viel der ursprünglichen Thesen Charles Darwins der Evolutionstheorie enthalten ist, untersucht diese Ö1-Sendung vom 15.12.2009.