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Das Leben kam aus einem See

Das Leben kam aus einem See

 

 

Bisher lautete die gängige Theorie: Das Leben entstand vor langer Zeit am Grund eines Ozeans. Erst viel später eroberte es dann das Land. Wissenschaftler aus Kalifornien widersprechen jetzt. Ihre These lautet: Die ersten Tiere entwickelten sich im Wasser von Seen.

Drei Milliarden Jahre lang bevölkerten Einzeller die Erde, die einander gleichen wie eine Amöbe der anderen. Erst dann tauchten die ersten mehrzelligen Lebewesen auf. Seit dieser Zeit stieg die Zahl der Arten rapide an und die Unterschiede zwischen ihnen wurde immer größer: Die Evolution war in ein neues, weit schnelleres Stadium getreten.

 

Ablagerungen am Seegrund

 

Doch woher stammten die ersten Mehrzeller? Bisher ging man davon aus, dass sich diese ersten tierischen Lebensformen am Boden eines Urozeans entwickelt hatten. Erst nach langer Zeit wagten sich diese dann an Land. Geowissenschaftler der Universität von Kalifornien in Riverside haben jetzt in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" die These aufgestellt: Das Leben entstand in Binnenseen. Die ältesten Überreste von Tieren seien nämlich in den Ablagerungen von Seen zu finden und nicht in Sedimenten vom Meeresboden. mehr

 

Charles Darwin - Die Welt der Wissenschaft

Wie viel der ursprünglichen Thesen Charles Darwins der Evolutionstheorie enthalten ist, untersucht diese Ö1-Sendung vom 15.12.2009.