Katholisch-theologische Fakultät der Universität Wien

 

Bei der internationalen Tagung "Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube - neue Perspektiven nach dem Darwin-Jahr" werden namhafte Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Österreich über die Evolutionstheorie als Herausforderung für Biologie, Theologie, Philosophie und den interdisziplinären Diskurs diskutieren.


Die Frage nach der Erschaffung des Menschen und damit der Schöpfungsglaube scheinen in Spannung zur Evolution der Arten zu stehen. Aber gibt es einen notwendigen Konflikt zwischen Evolutionsbiologie und der theologischen Rede von der Schöpfung? Oder kann man das menschliche Leben als Produkt einer Entwicklung und als geschaffen verstehen? Die biologischen Diskussionen lassen auch weitere Fortschritte in der Theorie erwarten.

 

Zum Abschluss des Darwin-Jahres, Anfang 2010, ist es daher angebracht, Bilanz zu ziehen und den Blick in die Zukunft zu richten.

 

Die Katholisch-Theologische Fakultät und die Fakultät für
Lebenswissenschaften
der Universität Wien veranstalten vom 23. bis 26. Februar 2010 ein internationales Symposium mit Vorträgen zur Biologie, Philosophie, Theologie und Wissenschaftstheorie, um die Grundfragen nach dem Ursprung und der Entstehung von Leben interdisziplinär zu diskutieren.

 

Neben Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern können auch fachlich Interessierte an der Tagung teilnehmen.

 

Ein öffentlicher Vortrag am 24. Februar steht allen Zuhörerinnen und Zuhörern offen.


23. bis 26. Februar 2010
Universität Wien, Juridicum, Dachgeschoss
Schottenbastei 10-16
1010 Wien

Informationen und Registrierung: http://www.univie.ac.at/creationevolution

Öffentlicher Vortrag am 24. Februar 2010, 19.00 Uhr c.t.
Vittorio Hösle: "Über die Unumgänglichkeit teleologischer Prinzipien. Natürliche Theologie nach Darwin"

Raiffeisenhaus, Raiffeisen Forum
F.W. Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien

Charles Darwin - Die Welt der Wissenschaft

Wie viel der ursprünglichen Thesen Charles Darwins der Evolutionstheorie enthalten ist, untersucht diese Ö1-Sendung vom 15.12.2009.